KLINIK FÜR KINDER- UND JUGENDPSYCHIATRIE

Mensch-Maschine-Interaktion

Hirn-Computer-Schnittstelle zur Anpassung der technischen Interaktion an Emotionen (EmoAdapt)

Ziel des interdisziplinären Projekts EMOADAPT ist die Entwicklung einer Hirn-Computer-Schnittstelle, mit deren Hilfe Emotionen in Echtzeit erkannt und in die Interaktion zwischen Mensch und Maschine unter Nutzung von virtuellen Realitäten integriert werden können. Zur Erfassung und Identifikation emotionaler Veränderungen in der Mensch-Maschine-Interaktion sollen bildgebende Verfahren (funktionelle Magnetresonanztomographie), Elektroenzephalografie und klassische peripher-psychophysiologische Maße (z.B. Hautwiderstand) miteinander kombiniert werden. Bei der Gestaltung der virtuellen Realitäten werden relevante psychologische Aspekte wie z.B. Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsprozesse, Besonderheiten sozialer und pseudo-sozialer Interaktionsprozesse (z.B. mit einem Avatar) berücksichtigt. Weiterhin soll im Vordergrund stehen, welche individuellen Merkmale der Nutzer wie z.B. Geschlecht, Persönlichkeitsaspekte, aber auch welche situativen Veränderungen in der virtuellen Realität sich modulierend auf das Erleben während der Mensch-Maschine-Interaktion auswirken.

Projektleiter: PD Dr. Kerstin Krauel

Projektbearbeitung: Dr. Martin Latsch, Dr. Kai Heimrath

Kooperationen: Dr. Brechmann, Speziallabor Nicht-Invasive Bildgebung, Leibniz Institut für Neurobiologie, Magdeburg; Prof. Dr. Bernanding, Institut für Biometrie und Medizinische Informatik, OVGU; Prof. Dr. Brinkschulte, Institut für Geschichte und Ethik in der Medizin, OVGU 

Laufzeit: 01.05.2015 - 30.04.2018

 

Bei Fragen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte an Dr. Kai Heimrath (kai.heimrath@med.ovgu.de).

Letzte Änderung: 26.10.2020 - Ansprechpartner:

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